Franz Bergmann, Wiener Erotic-Skulptur-Ablageschale aus Bronze und Marmor, ca. 1900
Abmessungen:
Höhe (mit Rock abwärts): 17 cm (6,75 Zoll).
Höhe (mit Rock hoch): 21,25 cm (8,5 Zoll).
Durchmesser des Marmorsockels: 6.25 Zoll (15,63 cm).
In bester Jugendstil-Tradition der weltberühmten Wiener Gießerei von Franz Xavier Bergmann gefertigt, ist diese exquisite, tischgroße Videopoche aus grauem und bordeauxfarbenem Marmor mit einer patinierten und kalt bemalten Wiener Bronzestatuette einer aufreizenden, barbusigen orientalischen Tänzerin geschmückt. Zusätzlich zu dem äußerst aufwendigen Outfit und dem reichen Schmuck ist der Marmorsockel teilweise mit einem natürlich zerknitterten Teppich mit einem schönen mehrfarbigen Muster bedeckt, was die ganze Szene noch realistischer macht.
Der Bildhauer stellte sie in einer sinnlichen und eher freizügigen Pose dar - schüchtern neigte sie den Kopf zur Seite und hielt kokett ihren kurzen Rock mit den dünnen Fingern, bevor sie ihr schlankes Bein spielerisch anhob und den nächsten Schritt über die runde Vertiefung im Marmor machte. Das Pikanteste an diesem luxuriösen Schmuckstück ist jedoch ein perfekt getarntes Geheimnis - der vordere Teil des Rocks ist geschickt an winzigen Schlaufen aufgehängt, die sich diskret in ihren Händen befinden, und lässt sich mit einem Finger leicht anheben, so dass die schöne exotische Tänzerin in ihrer ganzen Schönheit und Nacktheit zum Vorschein kommt.
Bergman, der für seine detaillierten und farbenfrohen Arbeiten bekannt war, signierte seine Kreationen entweder mit einem „B“ in einer urnenförmigen Kartusche oder mit „Nam Greb“ – für „Bergman“ in umgekehrter Form. Diese Zeichen dienten dazu, seine Identität auf den erotischen Kunstwerken...
Kategorie
Frühes 20. Jhdt. Österreichisch Art nouveau Antik Franz Bergmann Schreibtisch-Accessoires