Ein schöner Couchtisch von dem ungarischen Designer Peter Ghyzcy. Diese Version wurde in den 1970er Jahren in den Niederlanden hergestellt.
Dieser Couchtisch T56/2 hat eine Tischplatte aus Klarglas und steht auf Holzbeinen mit einem signierten Bronzekopf.
Dieser Tisch ist, wie viele andere Entwürfe von Peter Ghyzcy, wegen des Aussehens und der Qualität seiner Möbel immer noch sehr begehrt.
Die Arbeit von Peter Ghyczy als Designer.
Peter Ghyczy ist einer von mehreren Designern des 20. Jahrhunderts, die ebenfalls Einwanderer waren - darunter Henry van de Velde, Marcel Breuer, Hans Gugelot, Peter Maly - und die das deutsche und internationale Design maßgeblich beeinflusst haben. 1968 übernahm er eine leitende Position bei der Firma Elastogran im südniedersächsischen Lemförde, wo er für die Entwicklung von Produkten aus Polyurethan verantwortlich war. Der Firmeninhaber Gottfried Reuter, ehemaliger Chemiker bei Bayer in Leverkusen, war ein Experte auf dem Gebiet der Polyurethanherstellung, für die er mehrere Patente hielt. In den 1960er Jahren gründete er eine Unternehmensgruppe (mit einem Umsatz von einigen hundert Millionen Mark auf der Grundlage dieser Patente).
Zwischen 1968 und 1972 entwickelte Peter Ghyczy viele innovative Entwürfe, die ihn als einen der produktivsten Designer dieser Jahre auswiesen. 1970 wurde das Design-Center in Lemförde eingeweiht, das nach Ghyczys Entwurf gebaut wurde, komplett aus Polyurethan bestand und das erste seiner Art war. Es gehörte zu den frühen deutschen Designstudios, deren enge Zusammenarbeit zwischen Produktdesign und technischer Entwicklung in der Kunststoffindustrie bis dahin einmalig war. In diesem Designstudio entstanden zahlreiche neuartige, modulare Komponenten wie Überdachungen, Fassadenelemente, aber vor allem verschiedene Arten von Möbeln, darunter Stühle, Schalenstühle, Sektionssofas, Tische, Regale und Türfronten aus Kunststoff für Büros und Küchen.
garten-Ei-Stuhl
möbelmesse präsentiert Garten-Ei-Stuhl
Lizenzen wurden an namhafte Unternehmen vergeben, unter anderem an Drabert, die Vereinigten Werkstätten", Vitra (damals noch Fehlbaum GmbH) und Beylarian in den USA. Von all diesen Modellen wurde nur ein einziges berühmt: das Gartenei von 1968, der erste Klappsessel. Das Design-Center wurde bereits 1972 geschlossen und später abgerissen. Reuter verkaufte sein Unternehmen an die BASF und - mehr oder weniger heimlich - seine Polyurethan-Technologie an die DDR, die damit auch die Gartenei erhielt. Dies führte dazu, dass ein Chemiewerk in Senftenberg es in unbekannten Mengen herstellte. Nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" tauchte es als "Senftenberger Ei...
Kategorie
1970er Niederländisch Brutalismus Vintage Furniture von Peter Ghyczy