Nach seinem Studium der Grafik an der School of Art and Design der Liverpool John Moores University zelebriert er in seiner Arbeit das Nebeneinander von Gegensätzen. O'Connor konzentriert sich vor allem auf Porträts und Figuren, in denen gegensätzliche künstlerische Einflüsse vorherrschen. Die Inspiration des Künstlers bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen High und Lowbrow, von Comics, Illustration, Character Design, Tattoo Art und Graffiti bis hin zu deutschem Expressionismus, abstraktem Expressionismus, Kubismus, Futurismus, Jugendstil, Präraffaeliten, Modernismus und Konstruktivismus. Die Stile verflechten sich zu hyperstilisierten und abstrahierten Werken.
Danny O'Connor mischt gerne natürliche, fließende Linien mit harten Diagonalen, saubere, klare Farbflächen mit übereinanderliegenden, unordentlichen Farbspritzern. Er versucht, etwas zu schaffen, das sowohl modern als auch futuristisch wirkt und gleichzeitig eine raue, traditionelle Ästhetik beibehält. Die Gemälde werden Schicht für Schicht aufgebaut, was den Werken eine große Tiefenschärfe verleiht.
Bewaffnet mit einem Arsenal an Werkzeugen jenseits von Farbe und Pinsel, verwendet O'Connor alle möglichen Medien wie Korrekturflüssigkeit, Sprühfarbe, Tinte, Farbmarker, Strukturpasten, Kohle, Graphit, Ölstifte, digitale Kunsttechniken und Collagen. Der Künstler wendet diese Werkzeuge auf vielfältige Weise an, indem er Pinsel, Finger, Farbrollen, Stöcke, Papier und Pappe verwendet, um die Farbe zu träufeln, zu spritzen, zu sprühen, zu drucken und sie auf die Oberfläche zu streichen.