Seltene Bronzeskulptur einer Frau, die auf einem Strauß reitet, signiert Ferdinand Liebermann
Eine große und seltene Bronzeskulptur von Ferdinand Liebermann (1883-1941), die einen weiblichen Akt darstellt, der auf einem Strauß reitet und mit ausgestrecktem Hals läuft.
Der skurrile Vogel ist natürlich dargestellt, flugunfähig, aber mit großer Geschwindigkeit und kräftigen Beinen. Die rechte Hand der erotischen Figur umklammert die Federn des Vogels, während ihr Körper durch die Geschwindigkeit des Sprints des Tieres sinnlich nach hinten geschoben wird. Ihre aufrechte linke Hand hält ihr geschickt zurückgezogenes, langes, wallendes Haar.
Die Einheit steht auf einem rechteckigen Sockel, der an der Schmalseite signiert ist.
FERD. LIEBERMANN 1908
Originale warme schwarz/ebenholzfarbene Patina mit einem Hauch von braunem Untergrund.
Ferdinand Liebermann war ein deutscher Bildhauer, Professor und Sohn eines Spielzeugfabrikanten. Er studierte an der Münchner Kunstgewerbeschule und an der Kunstakademie.
Nach Studienaufenthalten in Rom und Paris eröffnete er 1910 ein Studio in München. Im selben Jahr erhielt er die Große Österreichische Goldene Staatsmedaille für eine kleine Bronzeskulptur. Mehrere Biennalen und andere Ausstellungen folgten seiner Karriere. Liebermann wurde zu einem der wichtigsten Designer für den Porzellanhersteller Rosenthal.
Tatsächlich wurde die Rosenthal-Porzellanversion dieser Komposition äußerst populär. Andererseits ist dieses Bronzemodell recht selten und es sind nur sehr wenige Exemplare bekannt.
Liebermanns Arbeitsspektrum umfasst Bronzebildhauerei, Monumentalbildhauerei und Denkmäler.
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Kategorie
Frühes 20. Jahrhundert Deutsch Art déco Ferdinand Liebermann-Möbel