Originalplakat des Mudd Club, New York 1979:
Ein Muss für jeden echten Jean-Michel-Basquiat- und Keith-Haring-Sammler - dieses Stück ist in der 2017 erschienenen Jean-Michel-Basquiat-Dokumentation "Boom For Real" zu sehen
Werbeplakat. 1979.
Abmessungen: 18x24 Zoll.
Sehr guter Gesamtzustand; einige kleinere altersbedingte Ausbleichungen.
Provenienz: Direkt vom ursprünglichen Kunstdesigner erworben.
Der Mudd Club wurde 1978 von dem Filmemacher Steve Mass, dem Kunstkurator Diego Cortez und Anya Phillips aus der Downtown-Punkszene gegründet.
Der Mudd Club verfügte über eine von Keith Haring kuratierte Kunstgalerie im Obergeschoss. Live-Auftritte von New Yorker No-Wave-Bands wie DNA, The Contortions, Talking Heads und Basquiats Band Gray.
Auf der Tanzfläche spielten die DJs Anita Sarko und Johnny Dynell eine eklektische Mischung aus Punk, Funk und Kuriositäten.
Von Anfang an fungierte es als Gegenpol zum Disco-Glanz des Studio 54. Ein halbes Jahr nach seiner Eröffnung wurde der Mudd Club in People erwähnt: "New York's fly-by-night crowd of punks, posers and the ultra-hip has discovered new turf on which to flaunt its manic chic. Es ist der Mudd Club ... . Seit der Kabarettszene im Berlin der 1920er Jahre hat es nichts Vergleichbares mehr gegeben, was die schiere Abartigkeit angeht.
Nach den ersten Jahren des Studio 54 kamen Berühmtheiten wie Andy Warhol, Grace Jones und David Bowie. 1981 begann Steve Mass vom Mudd Club, in den informelleren Club 57 am St. Mark's Place zu gehen, und stellte Stammgäste des Club 57 ein, darunter Keith Haring, um die Kunst- und Musikszene der Innenstadt anzuziehen.
Der Mudd Club wurde von vielen der aufstrebenden kulturellen Persönlichkeiten Manhattans besucht, wie Lou Reed, Johnny Thunders, David Byrne, Debbie Harry, Arto Lindsay, John Lurie, Nico mit Jim Tisdall, Lydia Lunch, X, den Cramps, den B-52's; Jean-Michel Basquiat und seine damalige Freundin Madonna; die Künstler Klaus Nomi...
Kategorie
1970er Pop-Art Fernando Natalici Kunst
MaterialienLithografie, Siebdruck