Messingstatue der weiblichen Tänzerin Josephine Baker im Art déco-Stil, Österreich 1930 Karl Hagenauer
VonWerkstätte Hagenauer Wien, Karl Hagenauer
Außergewöhnliche Karl Hagenauer Statue einer Tänzerin, gemeinhin als Josephine Baker betitelt, gegossenes und vernickeltes Messing, ca. 1930er Jahre. hergestellt von der Werkstätte Hagenauer, Wien.
Außergewöhnliche Statue von Karl Hagenauer (Österreicher, 1898-1956), die die Tänzerin Josephine Baker darstellt.
Josephine Baker (geboren als Freda Josephine McDonald, eingebürgert als französische Joséphine Baker; 3. Juni 1906 - 12. April 1975) war eine in den USA geborene französische Entertainerin, Agentin der französischen Résistance und Bürgerrechtsaktivistin. Ihre Karriere spielte sich hauptsächlich in Europa ab, vor allem in ihrer Wahlheimat Frankreich. Baker war der erste Afroamerikaner, der in einem großen Kinofilm mitspielte, dem Stummfilm Siren of the Tropics von 1927 unter der Regie von Mario Nalpas und Henri Étiévant.
Während ihrer frühen Karriere war Baker als Tänzerin bekannt und gehörte zu den berühmtesten Darstellern, die in den Revuen der Folies Bergère in Paris auftraten. Ihr Auftritt in der Revue Un vent de folie im Jahr 1927 erregte in Paris Aufsehen. Ihr Kostüm, das nur aus einem kurzen Rock aus künstlichen Bananen und einer Perlenkette bestand, wurde zu einer Ikone und zu einem Symbol des Jazz Age und der 1920er Jahre.
Baker wurde von den Künstlern und Intellektuellen ihrer Zeit gefeiert, die sie als "Schwarze Venus", "Schwarze Perle", "Bronzene Venus" und "Kreolische Göttin" bezeichneten. Geboren in St. Louis, Missouri, gab sie ihre US-Staatsbürgerschaft auf und nahm nach ihrer Heirat mit dem französischen Industriellen Jean Lion...
Kategorie
Mitte des 20. Jahrhunderts Österreichisch Art déco Karl Hagenauer Skulpturen