VonRuscha, Kurt Tschörner
Dieses beispielhafte Werk modernistischer Keramikkunst stammt aus der seltenen und sehr gefragten Montblanc-Serie, die Kurt Tschörner für die international bekannte westdeutsche Töpferei Ruscha entworfen hat. Tschörner war ein produktiver Designer, der von 1953 bis 1974 für Ruscha arbeitete. Die Serie Montblanc, und damit auch diese Vase, zeichnet sich durch ihr kühnes geometrisches Ritzdekor aus, das in einem schönen Kontrast zu der mattschwarzen und weiß glänzenden Glasur steht. Ein Statement, das moderne Kühnheit mit klassischer Eleganz in bemerkenswertem Zustand verbindet, macht dieses Kunstwerk aus Keramik zu einem schwer zu entbehrenden Stück. Die Kombination aus Form, Zustand, Größe und Farbgebung dieses Werks macht es angesichts der Seltenheit von Montblanc-Stücken zu einem noch selteneren Fund.
Messungen
Höhe: ca. 32 cm (von der Basis bis zum Rand) x ca. 11,7 cm in der Breite (an der breitesten Stelle). Maße des Sockels: ca. 8 cm / 3,1". Unverpacktes Gewicht: ca. 1,0 kg / 990 g
Ein bisschen Geschichte
Ruscha (gegründet 1906 - 1996) Ursprünglich von Georg Schardt in Rheinbach gegründet, war das Unternehmen bis 1948 als Klein & Schardt bekannt. Rudolf Schardt übernimmt die Firma und benennt sie in Ruscha um, der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben seines Vor- und Nachnamens zusammen. Als Ruscha in den 1950er Jahren in den Keramikboom eintrat, kam die Töpferin Cili Wörsdörfer hinzu, die ihre handgemalten Entwürfe für Serien wie Milano und Zebra sehr populär machte. Otto Gerharz war der Produktionsleiter und entwarf innovative Glasuren wie Vulkano.
Später sollte Ruscha mit Kurt Tschörner zusammenarbeiten, der skurrile und gewagte Formen wie den Krug 313 entwarf, die zu begehrten Hits wurden.
Weitere Größen, die sich Ruscha anschlossen, waren Ernst Borens, Hans Welling und Adele Bolz...
Kategorie
1960er Deutsch Moderne der Mitte des Jahrhunderts Vintage Kurt Tschörner Vasen und Gefäße