Ohne Titel I, Halb Engel, halb Dämonen. Männlicher Akt Farbfotografie
Der Engel ist ein Wesen, das uns die Religion als Zeichen der Reinheit, der Unschuld und des Guten vermacht hat. Aus derselben Quelle sind wir dem Teufel als die Form verkauft worden, die das Böse schlechthin repräsentiert, und zu allen Zeiten haben wir uns zwischen der Dualität von Gut und Böse bewegt. Das Gute, das Böse, die Naivität und die Sünde, eine Tirade, die die Menschheit beherrscht, solange wir zurückdenken können. Dieses Beispiel ist nicht nur ein Urteil, sondern der Blick eines Schöpfers, der nach mehr als 30 Jahren, in denen er sich der Porträtmalerei gewidmet hat, viele Facetten des menschlichen Gefühls kennengelernt, erfahren und interpretiert hat.
Die Fotografien von Mauricio Velez zielen darauf ab, die Sensibilität und Wahrnehmung des Betrachters für Kunst und den menschlichen Körper zu verfeinern und diese Elemente in einen ästhetischen Bereich zu heben, der inspirieren, verstören oder zum Nachdenken anregen kann. Seine Bilder konfrontieren den Betrachter mit Themen, die ihn tief berühren und zur Selbstreflexion und zum Dialog anregen. Vélez' Werk umfasst ein breites Spektrum an Themen, von grundlegenden menschlichen Anliegen wie Gut und Böse oder Leben und Tod bis hin zu lebendigen Darstellungen der kolumbianischen Gesellschaft durch Porträts ihrer bekanntesten Persönlichkeiten.
Seine sozial engagierten Projekte befassen sich mit komplexen Themen wie Gewalt und Konflikten und verwandeln kontroverse Themen in visuelle Erzählungen, die für Veränderungen eintreten. Bemerkenswerte Serien wie "Halbe Engel, halbe Dämonen" und "Porträts der Gesellschaft" heben sich als zentrale Beiträge hervor, wobei letztere zu einer wichtigen visuellen Ressource für die Förderung der kolumbianischen Identität auf der internationalen Bühne wurde.
Aus der Serie Halb Engel halb Dämonen...
Kategorie
2010er Zeitgenössisch Mauricio Velez
MaterialienArchivalisches Pigment, Farbe