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Max Pechstein Mehr Kunst

Deutsch, 1881-1955

Pechstein wurde in Zwickau als Sohn eines Handwerkers geboren, der in einer Textilfabrik arbeitete. Der frühe Kontakt mit der Kunst von Vincent van Gogh regte Pechsteins Entwicklung zum Expressionismus an. Nach einem Kunststudium zunächst an der Kunstgewerbeschule und dann an der Königlichen Kunstakademie in Dresden lernte Pechstein Erich Heckel kennen und trat 1906 der Künstlergruppe Die Brucke bei. Er war das einzige Mitglied mit einer formalen Kunstausbildung. Später in Berlin war er Mitbegründer der Neuen Sezession und erlangte Anerkennung für seine dekorativen und farbenfrohen Gemälde, die den Ideen von Van Gogh, Matisse und den Fauves entlehnt waren. Seine Gemälde wurden schließlich primitiver und enthielten dicke schwarze Linien und kantige Figuren.

Ab 1933 wurde Pechstein von den Nazis wegen seiner Kunst verunglimpft. Insgesamt 326 seiner Gemälde wurden aus den deutschen Museen entfernt. Sechzehn seiner Werke wurden in der Ausstellung "Entartete Kunst" von 1937 gezeigt. Während dieser Zeit zog sich Pechstein in das ländliche Pommern zurück. Er war ein produktiver Grafiker, der 421 Lithografien, 315 Holz- und Linolschnitte und 165 Tiefdrucke, meist Radierungen, schuf. Pechstein war zehn Jahre lang Professor an der Berliner Akademie, bevor er 1933 von den Nazis entlassen wurde. Er wurde 1945 wieder eingestellt und erhielt in der Folge zahlreiche Titel und Auszeichnungen für seine Arbeit. Er starb in West-Berlin. Er ist auf dem Evangelischen Friedhof Alt-Schmargendorf in Berlin begraben.

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Künstler*in: Max Pechstein
Die Grosse Befehl – illustriertes Buch von Max Pechstein – 1933
Die Grosse Befehl – illustriertes Buch von Max Pechstein – 1933

Die Grosse Befehl – illustriertes Buch von Max Pechstein – 1933

VonMax Pechstein

Der Große Befehl ist ein seltenes Buch, das von Hermann Max Pechstein (Zwickau, 31. Dezember 1881 - Berlin, 29. Juni 1955) illustriert und von Johannes Schönherr 1933 geschrieben wur...

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Nacktes Mädchen vor einem Spiegel / - Die Reflexion der Kunst -
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VonOtto Mueller

Otto Mueller (1874 Liebau - 1930 Obernigk), Mädchenakt vor dem Spiegel, 1924. Lithographie auf leicht gehämmertem Bütten, 38,9 cm x 28,9 cm (Darstellung), 57 cm x 44 cm (Blattgröße),...

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1920er Expressionismus Max Pechstein Mehr Kunst

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Anbetung der Heiligen Drei Könige / - The Rider of the Sun -
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Walter Helbig (1878 Falkenstein - 1968 Ascona), Anbetung der Heiligen Drei Könige, 1918. Handkolorierter Linolschnitt, 30 cm x 22,5 cm (Darstellung), 50 cm x 35 cm (Blattgröße), rechts unten mit Bleistift signiert "W.[alter] Helbig", links unten bezeichnet "Anbetung der Heiligen Drei Könige" und datiert "1918". Darunter eine handschriftliche Widmung "mit herzlichen Weihnachtsgrüßen". - Papier etwas nachgedunkelt und mit leichten Knickspuren, Reißzweckenlöcher in den Ecken - Der Reiter der Sonne - Die "Apokalypse" des Ersten Weltkriegs führte zu einer Rückbesinnung auf die sakrale Kunst. Walter Helbig gehörte zum Kreis der "Brücke" und des "Blauen Reiters". Mit seiner Neuinterpretation religiöser Themen in einer expressionistischen Formensprache prägte Helbig eine avantgardistische neo-sakrale Kunst. Dies kommt symbolisch in der Silhouette des Reiters vor dem sonnenähnlichen gelben Hintergrund zum Ausdruck. Er verweist auf das durch den Blauen Reiter eingeleitete Erwachen, das nun wieder mit dem Heiligen verbunden ist. Der Reiter und das Pferd "schauen" auf Maria und das Christkind, die das ganze Feld einnehmen. Ihnen gegenüber stehen die drei Könige, von denen der älteste vor Christus kniet und ihm eine goldgefüllte Schatulle anbietet. Die expressionistischen Linien lassen einen Turm entstehen, der sich in die "Sonne" erhebt, so dass das Geschenk zu einer gotischen Kirche geworden ist, die die Hoffnung zum Ausdruck bringt, dass die gefallene Welt im Namen Christi wieder auferstehen wird. Diese Bedeutungsdimension wird durch die magische Wirkung des Farbschemas noch unterstrichen. Über den Künstler 1895 beginnt Walter Helbig ein Studium an der Dresdner Kunstakademie, wo er sich mit dem späteren Brücke-Künstler Otto Müller anfreundet, mit dem er von 1903 bis 1905 in Dresden lebt. Während seines Studiums in Italien von 1897 bis 1899 lernte er Arnold Böcklin und Adolf von Hildebrand kennen. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er zunächst für Otto Gussmann und malte Kirchen. Von 1905 bis 1909 arbeitete er als freischaffender Maler in Hamburg. 1909 machte Helbig durch die Vermittlung von Otto Müller die Bekanntschaft von Künstlern der "Brücke". Im Jahr 1910 stellte er auf der Gründungsausstellung der Berliner Neuen Sezession" aus. Im selben Jahr zog er in die Schweiz, wo er zusammen mit Hans Arp und Oscar Lüthy den "Modernen Bund" in Weggis gründete, dem auch Cuno Amiet und Giovanni Giacometti angehörten. An der zweiten Ausstellung des "Modernen Bundes" in Zürich 1911 waren neben Künstlern des "Blauen Reiters" auch Henri Matisse und Robert Delaunay vertreten. Im Jahr 1913 reiste Helbig mit Arp und Lüthy nach Paris. Nach der Auflösung des "Modernen Bundes" war Helbig 1914 auf der ersten DADA-Ausstellung in Zürich vertreten. Im Jahr 1919 schloss er sich der Berliner "Novembergruppe" an. Nach den Zerstörungen des Ersten Weltkriegs wendet sich Helbig in seinem Werk verstärkt religiösen Themen zu. Wie viele andere Künstler seiner Zeit zog er 1924 aus finanziellen Gründen nach Ascona, wo er sich 1938 einbürgern ließ. Dort gründete er die Künstlervereinigung "Der Große Bär", der auch Marianne von Werefkin...

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1910er Expressionismus Max Pechstein Mehr Kunst

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Papier