Antikes Lusterweibchen einer Patrician-Dame, um 1900
Ein antiker Lusterweibchen-Kronleuchter einer mittelalterlichen Patrizierin, die ein heraldisches Wappen hält, das die bayerischen Farben und das Münchner Kindl zeigt. Der Lüster ist aus Gips mit handgemalter Oberfläche gefertigt und auf ein großes Damhirschgeweih montiert. Sie wird mit einer handgeschmiedeten Eisenaufhängung und 4 handgeschmiedeten Kerzenhalterungen aus Eisen geliefert. Hergestellt in Deutschland um 1900. Sehr guter Zustand, teilweise neu lackiert.
Ein charakteristisches Beispiel für ein Lusterweibchen ist eine hölzerne Frauenbüste mit einem erhabenen, aber angenehmen Blick. Die Skulptur ist mit von der Decke hängenden Eisenketten befestigt, der Körper ist an einem Hirschgeweih befestigt und hat die Form eines Kronleuchters mit schmiedeeisernen Kerzenhaltern. Die ersten Kronleuchter, die zu den sogenannten Lusterweibchen gezählt werden, lassen sich dem Ende des 14. Jahrhunderts zuordnen. Die Menschen waren fasziniert von der Verbindung von Kunst und Natur, und das beeindruckende Design strahlte eine unterschwellige apotropäische Magie aus. Berühmte Künstler wie Veit Stoss, Albrecht Dürer und Tilman Riemenschneider...
Kategorie
Spätes 19. Jahrhundert Viktorianisch Antik Deutsche Volkskunst