Schwedischer silberner Anmutsspiegel im Art-déco-Stil der 1930er Jahre, in der Vibe von Axel Einar Hjorth
Hübscher silberfarbener schwedischer Art Deco Spiegel. Zeigt Spuren von Zeit und Gebrauch, aber mit einer schönen Patina. Kleiner Haken zum Aufhängen an der Wand. Perfekt, um in enge Räume zu passen.
Sein offizielles Patronat, Swedish Grace - " la grâce suédoise " -, wurde nicht von einem einheimischen Fachmann für Dekorationskunst, sondern von dem britischen Architekturkritiker Philip Morton Shand übernommen, der einen Begriff suchte, um diese besondere Produktion aus den letzten Jahren 1910 zu qualifizieren. Die Zeitspanne von 1917 bis 1930 ist kurz, aber für die Kunst des XX. Jahrhunderts bemerkenswert. Der Grund? Eine elegante und raffinierte Ästhetik, die aber auch sehr einfach ist. Dieser subtile Stil, der Neoklassizismus, Art déco und einige Reminiszenzen an das XVIII. Jahrhundert in Süddeutschland miteinander verbindet, ergänzt die vorherrschende Art nouveau und den Romantisme national und mündet in ein Mobiliar und Objekte, die mit exquisiten Details neu gestaltet wurden. Neben den Einflüssen aus Nordafrika und Südamerika wurden auch zahlreiche antike Motive verwendet: Griechenland, Rom, die Etrusker, Persien, das alte China, aber auch Ägypten. Die Epoche der großen archäologischen Entdeckungen war ein wahrer Glücksfall. Ab 1917 zeigt eine Ausstellung in der berühmten Stockholmer Kunstgalerie Liljevalchs auf der Insel Djurgården die Grundlagen dieses dekorativen Glücks" durch das Mobiliar von Carl Malmsten, die Skulpturen von Wilhelm Kåge und die Textilien von Märta Måås-Fjetterström. Doch der erste große Coup gelang 1925 auf der Internationalen Ausstellung der dekorativen Künste in Paris. Der von Carl Bergsten entworfene Tempel, der als nationaler Pavillon fungiert und in dem Skulpturen von Gunnar Asplund, Carl Hörvik...
Kategorie
1930er Schwedisch Skandinavische Moderne Vintage Handbemalte Spiegel
MaterialienSpiegel, Hartholz