John-Herbert wurde in Miami geboren und zog im Alter von 3 Jahren nach New York City. Als Sohn einer philippinischen Mutter und eines gemischtrassigen Vaters empfand er seine multikulturellen Wurzeln zunächst als Herausforderung, doch mit der Zeit und vor allem durch seine kreativen Entdeckungen schuf er sich seine eigene, einzigartige Welt. Damit würde er in sein Werk eintauchen, das mehrere Sichtweisen enthält. Inspiriert von Basquiat, Van Gogh, Monet, Dali und Matisse entwickelte John-Herbert einen neoexpressionistischen Ansatz, der von Surrealismus, figurativen und abstrakten Darstellungen geprägt ist.
Schon im zarten Alter von acht Jahren wandte sich Wright der Malerei zu, um einer reichen inneren Welt Ausdruck zu verleihen. Sein Werk stützt sich stark auf dunkle Figurationen in einer urbanen Landschaft, die dem Betrachter Raum lassen, sich in der von ihm geschaffenen Welt zurechtzufinden. Eine Analogie zum menschlichen Zustand; mit dem weiblichen Akt/der Mutter und dem Kind als Protagonisten erzählt er die Geschichte des gebrochenen Menschen auf der Suche nach Erlösung, des Niedergeschlagenen, des Anderen.
Wright versucht, das Universum der Dunkelheit in uns allen und in sich selbst zu erhellen, und diese Dunkelheit im Kontrast zur Zerbrechlichkeit stand schon immer im Mittelpunkt seiner Arbeit.
Wright hat es geschafft, sich eine Nische als Maler und Streetwear-Designer zu schaffen und dazu beizutragen, dass das grafische T-Shirt die New Yorker Straßenkultur in der ganzen Welt verbreitete. Wright überträgt die Techniken der Bekleidungsherstellung auf seine Gemälde, die mit mehreren Schichten von Siebdruckbildern, Zeichnungen und Text unterlegt sind. Er hat auch seine Ausdrucksmöglichkeiten erweitert, indem er Installationen und sogar multisensorische Ausstellungen schuf und noch detailliertere Räume baute, durch die man mit ihm reisen kann.
Obwohl sein Erfolg bis vor kurzem in vielerlei Hinsicht gefeiert wurde, hat Wright auch seine eigene Geschichte im Verborgenen gehalten. Das änderte sich im letzten Jahr mit seiner hochgelobten Einzelausstellung "Rewind & Reflect" (in der Blue Gallery, NYC), die die vielen Worte und Welten von John-Herbert zusammenbrachte, und seither sorgt er dafür, dass seine Wurzeln und seine Kunst nicht nur sein Inneres erhellen, sondern uns allen das Gefühl geben, mehr gesehen zu werden.
John-Herberts Arbeiten wurden bereits in zahlreichen städtischen Galerien und Pop-ups im ganzen Land ausgestellt. Diese Auswahl umfasst ausgewählte kuratierte Werke aus der Kollektion "Rewind & Reflect", der Art Basel Miami, der Windmill Gallery, NY, und der Hamptons Fine Art Fair.