Antikes Western-Gemälde, Öl auf Leinwand, Gemälde der amerikanischen Ureinwohner, „The Captive“, 1901
Eine große amerikanische Westernlandschaft in Öl auf Leinwand, von Frank Paul Sauerwein (1871-1910), "Der Gefangene", 1901.
Dieses große Ölgemälde zeigt einen indianischen Krieger, der an einen Baumstumpf gefesselt ist und von einem rivalisierenden Stamm beobachtet wird, der offensichtlich über sein Schicksal entscheidet. Hinter dem versammelten Stamm der Ältesten, Tapferen und Kinder befinden sich zwei konische Tipi-Behausungen, im Hintergrund grasende Pferde und eine weitere Gruppe von Eingeborenen in einer baumbestandenen Umgebung. Das Gemälde ist undeutlich unten links signiert, der Zustand ist gut, das Gemälde befindet sich im Originalrahmen mit Goldholzfalz, das Gemälde ist bei Sicht 40" x 26".
Provenienz: Aus einer lebenslangen Sammlung westlicher Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, Portland, Oregon.
Frank Sauerwein war ein angesehener Maler von westlichen Landschaften, indianischen Porträts, indianischen Genreszenen und kalifornischen Missionen. Seine vielversprechende Karriere wurde durch seinen Tod an Tuberkulose im Alter von neununddreißig Jahren unterbrochen.
Der Sohn des in Europa ausgebildeten Künstlers Charles D. Sauerwein erhielt seinen ersten Kunstunterricht bei seinem Vater, bevor er an der Philadelphia School of Industrial Art, der Pennsylvania Academy of Fine Art, dem Art Institute of Chicago und schließlich an der Philadephia Museum School of Art studierte. Im Jahr 1891 zog er nach Denver in der Hoffnung, seine Gesundheit zu verbessern.
1893 begleitete Sauerwein den Künstler Charles Craig auf einer Reise in das Ute-Reservat im Südwesten Colorados. Damit begann Sauerweins ungebrochene Faszination für den Südwesten und seine Ureinwohner. Nach einer Reise nach Europa kehrte er in den amerikanischen Westen zurück und besuchte 1899 Taos und 1900 Santa Fe. Im selben Jahr besuchte Sauerwein das Navajo-Reservat und freundete sich mit dem Handelspostenunternehmer Lorenzo Hubbell an. Er verbrachte auch einige Zeit im Keam's Canyon im Hopi-Reservat, wo er die dortigen Bewohner skizzierte.
Sauerwein zog 1901 nach Los Angeles und 1902 nach Pasadena, aber er pflegte seine Kontakte im Südwesten mit Sommerreisen zum Grand Canyon, zu den indianischen Pueblos von New Mexico, nach Taos, Santa Fe und Albuquerque. Seine besondere Liebe galt dem Grand Canyon, der Gegenstand zahlreicher seiner Gemälde ist.
In einem strengen, akademischen Stil gemalt, zeigen Sauerweins Bilder deutlich den Einfluss der deutschen Romantik. Sie zeichnen sich jedoch durch ihr hartes, klares Licht aus, das den Bedingungen im amerikanischen Südwesten entspricht und sich deutlich von den schweren, stimmungsvollen Darstellungen der Ostküste und Europas unterscheidet. Auch im Gegensatz zu den früheren Romantikern sind die meisten Gemälde Sauerweins...
Kategorie
Frühes 20. Jhdt. Oregon – Kunst