Dieses Landschaftsbild verdeutlicht Elis Åslunds bemerkenswerte Fähigkeit, eine ganz gewöhnliche Ecke der schwedischen Landschaft in eine Studie über Licht, Farbe und Spiegelungen zu verwandeln. Anstatt ein weitläufiges Panorama darzustellen, konzentriert sich der Künstler auf einen flachen Waldteich, in dem die umliegenden Birken und die Vegetation in schimmernden Spiegelbildern auf dem stillen Wasser verschmelzen. Das Ergebnis ist eine Komposition von großer Unmittelbarkeit, die den Betrachter dazu einlädt, das subtile Wechselspiel zwischen den festen Formen und ihren gespiegelten Gegenstücken zu beobachten.
Das Gemälde ist durch einen selbstbewussten Pinselstrich aufgebaut. Breite horizontale Pinselstriche stellen die schwimmende Vegetation dar, während fließende vertikale Pinselstriche die Spiegelungen schlanker Birkenstämme andeuten. Das Wasser selbst wird zum Hauptmotiv und wechselt ständig zwischen Transparenz und Spiegelung. Brauntöne, Olivgrün, blasse Ockertöne und cremige Weißtöne werden mit bemerkenswerter Freiheit übereinandergeschichtet, wodurch eine Oberfläche entsteht, die spontan wirkt und zugleich sorgfältig ausgewogen ist.
Elis Åslund gehörte zu jener Generation schwedischer Landschaftsmaler...
Kategorie
1920er Post-Impressionismus Kunst nach Medium: Täfelung
MaterialienÖl, Holzverkleidung