Balthasar BURKHARD (1944-2010, Schweiz)
Bernina 20, 2003
Silbergelatineabzug auf Barytpapier, Eisenrahmen des Künstlers, Museumsglas
Blatt 145,6 x 97 cm (57 3/8 x 38 1/4 in.)
Rahmen 158 x 125 cm (62 1/4 x 49 1/4 in.)
Von einer Auflage von 7
Burkhard, der fast ausschließlich in Schwarz-Weiß arbeitete, wurde vor allem durch seine großformatigen Fotoserien bekannt. Im Zentrum dieser Bilder steht "ein Vorrat an klar definierten Sujets, die er sorgfältig eines nach dem anderen aus ihrem Kontext herauslöst", wie zum Beispiel bei der Fotografie eines Arms, die 1983 einen ganzen Ausstellungssaal in der Kunsthalle Basel füllte.
Sein Werk wurde für seinen "Hermetismus und seine poetische Tiefe" gelobt, als das eines "hyperrealistischen Träumers" bezeichnet und in die Tradition von Tanizaki Junichiro und Gustave Courbet gestellt, den Burkhard bewunderte; seine fotografischen Reflexionen über das Werk des Malers waren Teil der großen Courbet-Ausstellung 2007 im Grand Palais. Ein zentrales Thema in Burkhards Werk war die Darstellung des weiblichen Geschlechts, was als "Suche nach der Urgöttin, dem Mittelpunkt aller Sehnsüchte" interpretiert wurde. Frauen standen insbesondere im Mittelpunkt einer Polaroid-Akkuserie aus den 1970er Jahren mit Markus Raetz...
Kategorie
Anfang der 2000er, Schwarz-Weiß-Fotografie
MaterialienSilber-Gelatine