Dieses Kästchen mit vielen Schubladen ist ein japanisches Tabako-bon, ein "Tabaktablett", das zur Aufbewahrung von Tabak und Raucherzubehör verwendet wird. Es wird angenommen, dass sich die Tabako-Bons aus den traditionellen Accessoires der japanischen Weihrauchzeremonie entwickelt haben. Sie kamen erstmals im 17. Jahrhundert in Gebrauch und waren oft schön verziert, um den Reichtum und den Status einer Person zu zeigen.
Dieser elegante Tabako-Bon ist im Takamaki-e-Stil lackiert und vergoldet und zeigt ein Muster aus blühenden Glyzinienzweigen, die sich anmutig über alle vier Seiten ziehen. Zwei runde Messingbehälter sind in den Deckel eingelassen, der größere ist ein kleiner Hibachi (Hi-Draht), der zum Anzünden der Pfeife dient. Durch eine Ascheschicht isoliert, wurde die angezündete Holzkohle in den Hibachi gelegt und durch den Ruyi-Ausschnitt im gewölbten Deckel zugänglich gemacht. Rechts steht ein passender Behälter (haifuki), der für Asche und Abfall verwendet wird. Dieses Rauchset enthält eine lackierte Bambus-Rauchpfeife (kiseru), die an der Vorderseite von klappbaren Metallhaken gehalten wird. Als klassisches Beispiel für feine japanische Lackwaren...
Kategorie
Mittleres 19. Jahrhundert Japanisch Meiji-Periode Antik Vergoldete Boxen