Der Korpus des Schreibtisches besteht aus Kiefer und Eiche mit karelischem Birkenfurnier. Der verspiegelte Sockel wird von vier geschwungenen Füßen getragen, die von einer ineinander verschlungenen, patinierten Bronzeschlange mit vergoldetem Kopf und Schwanz geschmückt werden. Die pad-Füße werden von Bodenplatten aus ebonisiertem Mahagoni getragen.
Der Mittelteil besteht aus fünf kleinen Schubladen und einer großen Schreibtischschublade und einem aus Mahagoni gefertigten Innenraum mit sieben Fächern und acht Geheimfächern sowie zwei beweglichen Elementen, von denen eines mit Samt bezogen ist. Die unteren Schubladen haben vergoldete Schwanenhals-Beschläge.
Der Spiegelaufsatz verfügt über einen Mechanismus, mit dem die Spiegelplatte vertikal und bis zu 180 Grad ausgefahren und in nahezu jeder Position fixiert werden kann. Dieser Spiegel wird von zwei geschnitzten Mahagoni-Phönixen mit vergoldeten Köpfen und Füßen flankiert, und auf der Rückseite befinden sich im unteren Bereich des rechten sowie im linken Fuß des Sockels zwei weitere Geheimfächer.
Der Poudreuse-Sekretär ist ein außergewöhnliches Beispiel für russische Möbel aus dem ersten Viertel des neunzehnten Jahrhunderts. Die Darstellung und symbolische Anordnung der bemerkenswerten Bronzeschlangen und des geschnitzten Phönix ist typisch für den Stil des bedeutenden russischen Architekten Andrey Voronikhin (1759-1814). Auch dieser Poudreuse-Sekretärschreibtisch hat eine ähnliche Struktur wie ein Frisiertisch des berühmten Kunsttischlers (ebéniste) Heinrich Gambs...
Kategorie
Frühes 19. Jahrhundert Russisch Empire Antik Möbel aus Birkenholz