Matthias Alfen Deutscher Bildhauer Modernes expressionistisches Gemälde Psychogramm des Expressionismus
Die Janus-Figurenserie von Matthias Alfen ist eine Innovation in der figuralen Kunst, die auf den Fortschritten des futuristischen Bildhauers und Malers Umberto Boccioni und des Modernisten Alberto Giacometti beruht. Die Qualitäten des Zufalls und der Spontaneität, die in der bildhauerischen Arbeit notwendigerweise ausgeschlossen sind, sind in seinen Zeichnungen und Gemälden deutlich erkennbar. "Psychogramme" aus nicht choreografierten Handbewegungen zeigen eine große Variationsbreite, wobei eine Form nach der anderen wiederholt durchgespielt wird. Letztendlich dient diese Vielzahl von Variationen dazu, die Logik, die Konsistenz und die verführerisch reiche Erscheinung von Alfens entworfenen skulpturalen Werken zu verstärken. Vertreten durch die Galerie Schuckin in New York, Paris, Frankreich, und Moskau, Russland.
Matthias Alfen wurde stark von den Erfahrungen seiner Familie während des Zweiten Weltkriegs geprägt. Sein Großvater Klemens Alfen (1894-1955) war ein erfolgreicher Maler und Fotograf, der für seine Landschaftsfotografie und seine Technik bekannt war (Special Honors for Excellence in Photo-Print Technology, 1932). Er genoss die Freundschaft und Unterstützung vieler Mitglieder der Künstlergemeinschaft, einer Gemeinschaft, die weitgehend von ihren deutsch-jüdischen Mitgliedern geprägt war. Er hat seinen gesamten Freundeskreis unter der Naziherrschaft verloren. Klemens, obwohl kein Jude, litt ebenfalls unter den Nazis, weil er sich weigerte, ihnen beizutreten. Im Nachkriegsdeutschland, das einem Künstler wie ihm nichts zu bieten hatte, nahm er sich das Leben.
Im Alter von etwa 16 Jahren arbeitete er für einige Wochen als Assistent im Kunststudio seines Onkels. Fritz Koenig...
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Spätes 20. Jahrhundert Neue Wilde Kunst nach Medium: Sperrholz