Dieter Hacker (deutsch, geb. 1942), "Menschenberg", 1989, bemalte Tonskulptur aus sechs gestapelten Elementen, 55,5″h x 31,5″l x 31,5″w. Gesamtgewicht: ca. 500lbs.
Provenienz: Nachlass von Pentti Kouri, NYC; Marlborough Gallery, London
Biographie:
Dieter Hacker studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München in der Klasse von Ernst Geitlinger, u. a. bei Gerhard von Graevenitz und Klaus Staudt. Seine Arbeit lässt sich in 3 Phasen unterteilen:
In den 1960er Jahren begann er mit analytischen und kinetischen Werken, die von den neuen Tendenzen der Künstlerbewegung geprägt waren.
In den 1970er Jahren entstehen zunehmend politische und gesellschaftskritische Installationen.
In den 1980er Jahren wurde Hacker als Maler im Kontext der Jungen Wilden bekannt.
Mit seiner politischen Arbeit, vor allem aber seit 1971 mit seinem Konzept der von Künstlern geführten Produzentengalerie, hat Hacker eine radikale Abkehr vom Kunstmarkt vollzogen. Seine selbst konzipierten Ausstellungen thematisierten beispielsweise die gesellschaftliche Relevanz von Kunst, die Rolle der Fotografie im Alltag, den Kunstmarkt oder die Utopien des Konstruktivismus.
Seit mehr als vier Jahrzehnten setzt sich Hacker in ganz unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen immer wieder mit den Utopien, Ansprüchen und Erfolgen des Konstruktivismus auseinander, aber auch mit dessen Grenzen und den Gefahren, die in der Formalisierung seiner Gestaltung liegen.
Von 1990 bis Oktober 2007 war Hacker Professor für Malerei an der Universität der Künste Berlin. [1]
Dieter Hacker wurde 2008 in die Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt aufgenommen.
Einzelausstellungen (ausgewählt):
1965 Deutsches Institut für Film und Fernsehen, München (mit EFFEKT)
1965 Galerie pro, Bad Godesberg (mit EFFECT)
1967 Agentur für moderne Kunst, Lucio Amelio, Neapel
1967 Galerie Schütze, Bad Godesberg
1968 Galerie Sagittarius, Bad Godesberg
1969 Galerie van de Loo - Froum, München
1970 Agentur für moderne Kunst, Lucio Amelio, Neapel
1970 Galerie La Bertesca, Genua
1977 Biennale de Paris, Museum für moderne Kunst (MAM), Paris
1978 Galerie René Block, Berlin
1978 Agentur für moderne Kunst, Lucio Amelio, Neapel
1980 Museum Bochum
1980 Augenarztpraxis Mannheim
1980 Galerie Maier-Hahn, Düsseldorf
1981 Internationaal Cultureel Center, Antwerpen
1981 Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
1981 DAAD-Galerie, Berlin
1982 Museum am Ostwall, Dortmund
1982 Augenladen Mannheim
1984 Marlborough Galerie, New York
1984 Galerie Maier-Hahn, Düsseldorf
1984 Galerie Zellermayer, Berlin
1985 Kunstverein in Hamburg
1985, Jane Turner Galerie, Los Angeles
1985 Marlborough Fine Art, Ltd, London
1986 Marlborough Fine Art, Ltd, Tokio
1986 Galerie Zellermayer, Berlin
1986 Galerie Maier-Hahn, Düsseldorf
1986 Marlborough Galerie, New York
1987 Galerie Thomas...
Kategorie
1980er Neoexpressionistische figurative Skulpturen